Da2 geben sicher geglaubtes Spiel noch aus der Hand
RLD Osterath– BBZ Opladen II 71:62(16:17 / 9:18 / 18:12 / 28:15)
Über 8:2 (4 min.) auf 15:7 (7 min.) konnten sich die RegioDamen schnell ein sicheres Polster gegen die Zonenverteidigung von Osterath herausspielen. Doch schon da zeigte sich, das Osterath heute seine letzte Chance zum Verbleib in der Liga nutzen wollte. Mit viel Einsatz erkämpften sie sich immer wieder zweite Chance und den BBZ-Damen gelang es kaum, den Defensiv Rebound zu kontrollieren. Zudem handelten sich die Leistungsträgerinnen Alex Höffgen und Elli Kaster schnell zwei Fouls ein. Zu Ende des ersten Viertel konnte daher Osterath den Rückstand auf einen Punkt verkürzen.
Im zweiten Viertel gelang es immer besser, den Defensiv Rebound zu kontrollieren und Jessica Kunel konnte die Osterather Amerikanerin Nashby komplett in der Offensive abmelden. Dadurch kontrollierten die BBZ-Damen das Spiel und konnten den Vorsprung auf komfortable 10 Punkte (35:25) ausbauen.
Doch statt wie von Co-Trainer Thomas Kraft, der die aus privaten Gründen verhinderte Trainerin Gritt Schneider vertreten musste, gefordert, den Vorsprung nun auszubauen, indem man weiter die Bretter kontrolliert, verfielen die BBZ-Damen wieder in die gleichen Probleme des ersten Viertel. Osterath wurden zu viele zweite Chancen gestattet und das eigene Spiel wurde durch Passfehler und eine schlechte Wurfquote ständig unterbrochen. Daher gelang es Osterath, den Rückstand zum Ende des dritten Viertels auf vier Punktezu verkürzen.
Leider gelang es nun nicht, den Schalter umzulegen und die Lethargie abzustreifen. Es schien, als wollten sich die Damen für das WBV-Pokal Finalegegen Aplerbeck schonen. Trotz zweier Auszeiten ließ man einen 18:2 Run von Osterath zu. Erst in den letzten drei Minuten, als es dann hieß „Sekt oderSelters“ punkteten die BBZ-Damen wieder, aber Osterath gelangen beim „Stop-the-Clock“Spiel zu viele Freiwurftreffer, so dass man ein zur Halbzeit sicher geglaubtes Spiel noch aus der Hand gab.
Die verpatzte Generalprobe lässt dafür aber auf eine gute Premiere im WBV-Pokal Finale hoffen.
Punkte:
Heil (2); Schloeßer (4); Schmitz; Busch (12/1); Kaster (8/2);Höffgen (13); Idelberberg (2); Schmidt; Duhr; Kunel (12); Habermann (9/3)
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